Welcome to the Limit!

Zum Auftakt in die neue Trainingswoche, in der unter anderem für den 06.02.2016 das erste Freundschaftsspiel angesetzt ist, informierte FCR1-Trainer Pascal Frommenwiler sein Team, wie die Leitidee für die gemeinsame Zusammenarbeit lautet.

Was steckt dahinter? Erfahre mehr darüber, was sich der Rheinecker Trainer unter dem Mannschaftsmotto Welcome to the Limit! vorstellt. IMG_5612

Für mich bedeutet Mannschaftssport die komplexe Kombination von unterschiedlichen Stärken. Das Miteinander, die Taktik und ein gemeinsames Ziel stehen dabei im Vordergrund. Wir müssen alle am gleichen Strang ziehen, sonst findet keine Veränderung statt.

 

Aber woran ziehen wir überhaupt?
Ziehen auch alle mit?
Und wer zieht mehr und wer weniger?

Diese Fragen sind allesamt gerechtfertigt.

Wenngleich mir bewusst ist, dass es ausgelutscht und standardisiert klingt, wenn ein Trainer davon spricht, der Mannschaft seine Handschrift zu verpassen, so darf ich unmissverständlich klarstellen, dass ich in diesem Punkt anders ticke.

Meine Motivation ist es eben genau, dass man beim FC Rheineck 1 mittel- bis langfristig meine Arbeit erkennen kann. Und hierbei spreche ich nicht nur von spielerischen Akzenten auf dem Platz, sondern auch davon, welche Wirkung die Mannschaft hat. Es ist meine Aufgabe, dass die Mannschaft ein spielerisches Gesicht erhält und an mentaler Stärke zunimmt.

Ich vertrete ganz klar die Meinung, dass der mentale Bereich oftmals über Erfolg und Niederlage entscheidet. Was geht einem Tennisspieler durch den Kopf, der bei eigenem Aufschlag 0:40 zurückliegt? Fängt er an zu rechnen und macht sich dadurch nervös oder bleibt er cool, weil er überzeugt davon ist, dass er den nächsten Punkt gewinnt?

Für mich ist ein willensstarker Spieler entscheidungsfreudig, zielstrebig und vor allem widerstandsfähig. Willensstärke ist letztlich eine Charaktereigenschaft. Wenn du mentale Stärke erreichen willst, dann kannst du diese Qualität auch erwerben und willensstark sein.

Meiner Meinung nach gehören bei einer Fussballmannschaft zwei Dinge ins Gepäck. Erstens das Mannschaftsmotto, zweitens das Mannschaftslied. Meine Nachfrage bei den Spielern hat ergeben, dass weder Motto noch Lied vorhanden sind. Diese zwei Pendenzen haben wir mittlerweile erledigt.

Mannschaftsmotto

Welcome to the Limit! …verkörpert den unabdingbaren Siegeswillen. 

Welcome to the Limit! …ist das, was der Spieler von seinem Kameraden verlangen darf.

Welcome to the Limit! …heisst Auge um Auge, Zahn um Zahn.

Welcome to the Limit! …ist das Verlangen immer wieder Aufzustehen.

Welcome to the Limit! …bedeutet eiskalt, kompromisslos und entschlossen.

Welcome to the Limit! …ist ein Grenzbereich, der jeden Spieler weiterbringt.

Welcome to the Limit! …ist ein Gefühl, das man sich hart erarbeitet.

Welcome to the Limit! …ist ein Spieler, der seine Grenzen sucht und sie sprengen wird.

Welcome to the Limit! …ist das Adrenalin in unserem Körper.

Mannschaftslied

Musik und Emotionen gehen oft Hand in Hand. Musik ist ein Motivator, steigert das Selbstwertgefühl, hilft uns zu verarbeiten und spendet Trost. Die Wirkung der Musik ist beeindruckend. Das Mannschaftslied ist eine Art Powerriegel für den Mentalbereich. Es gehört einfach dazu.

Ich verstehe, dass man sich eine Grundeinstellung nicht per Knopfdruck aneignen kann. Es braucht Zeit und die Bereitschaft dazu.

Auch wird es Spieler im Team geben, die sich mit weder mit dem Mannschaftsmotto noch mit dem Mannschaftslied identifizieren können. Die Erfahrung zeigt, dass man im Laufe einer Spielzeit diejenigen Akteure zwangsläufig erkennen wird.

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Eine Erklärung für Verhalten ist relativ unwichtig, wichtiger ist, dass wir das Verhalten ändern. Wer mit seinen Stärken arbeitet, wird stärker. Es braucht Vorstellungskraft!

Ich verlasse mich darauf, dass Trainer und Spieler am gleichen Strang ziehen.

Pascal Frommenwiler
Trainer FC Rheineck 1

Dieser Beitrag wurde unter 3. Liga, FC Rheineck, Fussball, News, Pascal Frommenwiler abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*